Influenza. Oder Influencer?

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Wer den Bodensatz der menschlichen Zivilisation kennenlernen will, der muss nur TikTok oder Instagram öffnen, sollte jedoch gut aufpassen, dass seine Augäpfel und sein Gehirn dabei keinen Schaden nehmen. Dummheit ist ja bekanntlich ansteckend, was sich leicht daran ablesen lässt, dass schon Grundschülerinnen, die ihren Eltern unglücklicherweise ein Smartphone abgeschwatzt haben, an ihrer Karriere als Anuslippenuschi arbeiten. 

Da wird auf dem Schulhof mit aufgewölbten Lippen und einem dümmlichen Blick in die Kamera geschmachtet und der Look der gerade besonders angesagten „Influenza“ nachgemacht.

Influenza
"Für Geld verkauft man alles, auch seine Kinder.

Die miesesten Vorbilder der Welt?

Wer solche Vorbilder hat, der braucht keine Feinde mehr, und vor allem braucht er keine Hausaufgaben, denn viel können muss man nicht, um ein vermeintlicher Star zu werden.

 

 

Was sich heute Influenza…äh, Influencer schimpft, ist in der Regel nichts weiter als eine lebende Litfasssäule, mit dem kleinen Unterschied, dass echte Werbeplakate nicht unter einem aufgeblähten Ego leiden. Sie vermehren sich auch nicht wie die Fliegen. Wie man sich etwas darauf einbilden kann, die nachfolgenden Generationen besonders gut verarschen zu können, wird für den denkenden Menschen auf ewig ein Rätsel bleiben. „Ich habe mir ein Paar Schuhe gekauft, wooooow!“ „Ich habe Schmiiiiinke, guck mal!!!“

Das größte Problem für diese Hohlnüsse war, als sie plötzlich ihre Werbung auch als solche kennzeichnen mussten. Ist das nicht unglaublich…geschäftsschädigend? Wenn man so ein klein wenig ehrlich sein muss?

Das Klima wendlert sich...

Das noch größere Problem ist, die Kiddies von heute lassen sich unglaublich gut influenza-n. Kein Wunder, werden sie doch schon im Windelalter von ihren Eltern vor elektronischen Geräten geparkt. Aber auch nur damit damit diese ebenfalls in Ruhe ihrer liebsten Anuslippenuschi auf TikTok oder Instagram folgen können.

Und wenn diese Hohlbratze dann ihre Gören vor die Kamera zerrt, um noch mehr Werbepartner für sich gewinnen zu können, macht Mutti das natürlich auch.
Klein Schakkeline bekommt dann ein Instagram Profil, denn wer weiß, ob nicht schon morgen ein Producer anklopft! Oder der ein oder andere Pädophile. Auf diese Weise lässt sich schließlich am leichtesten Geld verdienen, ohne auch nur einen Finger zu krümmen. Und das ganz ohne Schulabschluss.

Vielleicht kommt ja auch ein Wendler und nimmt das Mädel vom Fleck weg, sobald es knapp die Volljährigkeit erreicht hat?

Für die meisten dürfte es dann aber schon zu spät sein, denn dem Insolwendler knackt der absteigende Ast unter dem Arsch. Es ist ein Trauerspiel, das im Dschungel seinen ekligen Höhepunkt fand, einen Orgasmus bekam allerdings niemand dabei.

Zumindest nicht beim Zusehen. Vielleicht beim Koten danach.

Corona ist nicht die schlimmste Gefahr.

"Wap bap wah da de da dah Dap bap bah da de da dah Dap bap bah da de da dah dah!"

Es ist ein anregendes Gedankenspiel, sich einmal vorzustellen, alle Smartphones und Tablets der Welt würden gleichzeitig den Geist aufgeben. Es gäbe einen globalen, spitzen Aufschrei, wenn statt der liebsten Anuslippenuschi nur noch ein schwarzer Fleck zu sehen wäre, der, seien wir ehrlich, auch ein Porträtbild des jeweiligen Denkvermögens sein könnte. Was würde man ohne die liebste Influenza überhaupt tun? Woher sollte man sonst wissen, welche Lippenstiftfarbe angesagt ist und welche Produkte man wegwerfen kann? Eine Krise, eine Pandemie der Ahnungslosigkeit würde sich über die digitale Welt ergießen. Auf Schulhöfen und in den Wohn-Schlafbuden der hiesigen Hartz4ler wäre Verzweiflung an der Tagesordnung. Arme RTL2 Zuschauer.

So oder so, der TikTok und Instagram Virus hat die Welt durchseucht, von einer Immunität kann jedoch nicht die Rede sein. Leider verfehlen auch Impfungen mit DSDS oder den „Meedels“ von der Klum ihre Wirkung, ganz im Gegenteil. Man kann also nichts anderes tun, außer sich zurückzulehnen und dem Treiben mit Langmut zuzusehen.

Man kann aber auch Geld ausgeben und was gutes tun. Das Spackenbrot spendet 2 € pro verkauftem Artikel an Mission Lifeline. Und das nur original mit Katzenbild. Sensationell. Alles andere ist dann auch egal. Sogar die Anuslippenuschi.

*Täter und Opfer wurden in diesem Beitrag unkenntlich gemacht. Fast zumindest.

In Gedenken an Oli P. – er erlitt einen Flugzeugabsturz. Im Bauch.
Und dem anderen Oliver P. – er wurde wegen Hanföl verklagt. Hanföl für 30.000 €. Gibt’s auch für 5,99€ – bei Rossmann.

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